Nähtipps

Es gibt ein paar Grundregeln beim Nähen, die man entweder irgendwann selbst rausfindet, oder jemand sagt sie einem 🙂 Im Folgenden hab ich ein paar Tipps für euch parat, die mir immer sehr gut helfen und einiges vereinfachen. Nehmt sie euch zu Herzen und denkt an mich, wenn ihr sie ausprobiert 🙂

arbeitsplatz

Am besten ist es, einen großen aufgeräumten Tisch zu haben, auf dem nichts rumfliegt (was mir auch manchmal nicht so gut gelingt). Wenn der Tisch leer ist, bzw. nur das zu nähende Projekt darauf liegt, ist alles viel klarer und einfacher hab ich gemerkt. Außerdem muss beim Zuschnitt der Tisch ohnehin leer sein, was ihr dann gleich beibehalten könnt 🙂

bevor es losgeht

Der Stoff muss grundsätzlich, bevor ihr etwas zuschneidet, gebügelt werden. Manchmal sollte man ihn auch vorher waschen. Die Gefahr ist immer, dass der Stoff noch ein bisschen eingeht, weshalb das Abbügeln ein absolutes Muss ist.

bügeln

Bügeln ist grundsätzlich die halbe Miete beim Nähen. Ich hab manchmal das Gefühl, ich verbring die meiste Zeit am Bügeleisen, wenn ich etwas nähe. Sei es das Aufbügeln der Teilungsnähte, oder das Umbügeln von Säumen: Immer alles erst bügeln, bevor es genäht wird, bzw. aufbügeln/ in die richtige Richtung bügeln, wenn es genäht ist. Somit könnt ihr einiges vereinfachen!

stoffeinkauf

Ihr solltet am besten immer gezielt einkaufen gehen und euch vorher überlegen, was ihr gerne nähen möchtet und wie der Verbrauch dafür sein wird, denn sonst kann der Einkauf ausarten und man kauft von allem ein bisschen. Wenn man gezielt einkaufen geht, ist natürlich der Vorteil, dass man den Stoffverbrauch weiß und nicht zu viel oder zu wenig einkauft. Beim Stoffeinkauf ist es außerdem total wichtig, dass ihr nach der Waschanleitung für den Stoff fragt, denn ich hab selbst schon erlebt, dass die Reinigung einen selbstgenähten Mantel nicht angenommen und gereinigt hat…

Feststecken

Wenn ihr mit den Stecknadeln was feststeckt, ist es hilfreich, immer quer zur Naht -und nicht in Nahtrichtung- zu stecken. Somit kann man beim Nähen ruhig auch mal über die Nadeln nähen und es passiert nichts.

muster zuschneiden

Wenn man einen Stoff mit Muster hat, sollte man immer die Richtung beachten. Wenn es beispielsweise eine Blume mit Stil ist, dann sollte der Stil auch immer nach unten schauen und nicht plötzlich nach oben. So ein Muster nennt man „Kopfmuster“.

Nähfüßchen

Bei einer Nähmaschine sind ja im vornherein verschiedene Nähfüßchen mit dabei. Wichtig ist, dass ihr die auch nutzt. Beim Reißverschluss ist es beispielsweise unabdingbar, den Reißverschlussfuß zu nutzen. Man kann ihn aber auch gut mal Zweckentfremden und für Stellen nutzen, an die man schlecht rankommt.

nähmaschinennadeln

Am besten ist es, wenn man immer welche in den verschiedenen Stärken daheim auf Vorrat hat. Es ist so wichtig, dass man nicht mit einer stumpfen Nadel näht -das gilt auch für Stecknadeln, immer schön darauf achten, dass sie nicht stumpf sind – denn sonst gibt es regelrechte Löcher. Das fällt natürlich besonders gut immer bei dünneren Stoffen auf.

schnittpapier

Ihr müsst euch nicht extra dieses teure Schnittpapier kaufen, wenn ihr selbst einen Schnitt macht. Super ist das IKEA Kindermalpapier, wenn ihr einen Schnitt selbst macht. Wenn ihr einen Schnitt durchkopieren möchtet, könnt ihr auch einfach Butterbrotpapier dafür verwenden.

sticharten

Die verschiedenen Sticharten einer Nähmaschine haben natürlich auch einen Zweck. Wenn ihr einen dehnbaren Stoff verarbeitet, solltet ihr auch einen dehnbaren Stich verwenden. Bei gewebten Stoffen geht der ganz normale Standardstich natürlich, wobei ihr, je nachdem wie dick euer Stoff ist, auf die Stichlänge achten solltet.

zuschnitt

Knipse nicht vergessen beim Zuschnitt! Die Markierungen sind so wichtig, dass dann später auch wirklich alles richtig aufeinandertrifft und passt.

to be continued…

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